Behandlung geht vor Operation

Sie und Ihre Gesundheit stehen in unserer Praxis im Mittelpunkt. Die Behandlung akuter oder chronischer Erkrankungen, Entwicklungsstörungen von Kindern und Jugendlichen, Beschwerden des hohen Alters oder Beratungen zu Prävention oder sportlichen Aktivitäten – wir betreuen Sie umfassend auf dem Gebiet der konservativen Orthopädie.
Die gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen im Umkreis gewährleistet eine effiziente Behandlung. Weitergehende diagnostische Verfahren bzw. Behandlungen im Krankenhaus werden kurzfristig ermöglicht.

Diagnostische
Schwerpunkte

Ausführliche klinische, manualtherapeutische und osteopathische Untersuchung des gesamten Bewegungsapparates

Ultraschalldiagnostik

Digitale Röntgendiagnostik

Beim digitalen Röntgen werden mittels Röntgenstrahlen Aufnahmen vom knöchernen Skelett angefertigt. Durch die direkte Verarbeitung der Daten in einem Computer erscheint das gewünschte Röntgenbild nicht mehr auf einer Röntgenfolie, sondern direkt auf einem speziellen Monitor. Neben der Zeiteinsparung ist die Strahlenbelastung gegenüber dem herkömmlichem Film-Foliensystem etwas geringer. Detailvergrößerungen am Bildschirm zur Verbesserung der diagnostischen Sicherheit sind jederzeit problemlos möglich.

Die Aufnahmen können über viele Jahre gespeichert, auf eine CD kopiert und den Patienten in Originalqualität mitgegeben werden.

Säuglingssonographie zur Früherkennung einer Hüftreifungsstörung (Dysplasie)

Fußdruckmessung (Pedobarographie)

Die elektronische Fußdruckmessung ist eine Methode zur Beurteilung der Druckverhältnisse im Bereich der Fußsohle. Sie kann im Stand, statisch, oder im Gang, dynamisch, durchgeführt werden. Sie ermöglicht es, das Verhalten des Fußes und den Druck der Sohle ohne das Einwirken eines Schuhs zu betrachten. Die elektronische Fußdruckmessung erfolgt mithilfe einer Druckmessplatte und untersucht das Abrollverhalten, Fehlbelastungen und muskuläre Schwächen des Fußes, die zu Schmerzen in der Wirbelsäule, der Hüfte oder in den Knie-und Sprunggelenken führen können.

Die Methode ist eine Hilfe sowohl in der Diagnostik als auch bei der Behandlung von Fußbeschwerden. Sie liefert wichtige Informationen bei der Anpassung von Einlagen und orthopädischen Schuhen.

Therapeutische
Schwerpunkte

Sämtliche Erkrankungen des Bewegungsapparates: Arthrosen, degenerative Wirbelsäulenleiden, Muskel-/ Sehnenentzündungen (Tendomyopathien)

Akute oder chronische funktionelle Störungen des Bewegungssystems an Gelenken, Sehnen und Muskeln

Sensomotorische Störungen

Erkrankungen des sog. Rheumatischen Formenkreises (chronische Polyarthritis, Morbus Bechterew u.a.)

Unfallchirurgische Erkrankungen: akute Prellungen, Verstauchungen, Sportverletzungen, Muskel-, Bänder- und Sehnenrisse sowie deren chronische Unfallfolgeerkrankungen

Manuelle chirotherapeutische Behandlung

Grundlage der Manuellen Therapie ist die genaue Diagnose von funktionellen Gelenkstörungen. Irritationspunkte zeigen uns über neurogene Verschaltungen die Lage des blockierten Gelenkes an. Man hat die Möglichkeit, blockierte Gelenke mobilisierend oder manipulierend zu behandeln.

Bei der mobilisierenden Behandlung wird die Beweglichkeit durch sanfte und häufig wiederholte Dehnungsbewegungen wiederhergestellt.

Bei der manipulierenden Behandlung wird eine Blockierung mit einem Impuls behandelt. Dabei wird ein gezielter nervaler Reiz an sogenannte Schmerzrezeptoren gesetzt, die ein Reset erfahren. Der für die Gelenkblockierung verantwortliche verspannte Muskel wird dadurch wieder entspannt. Um diesen Effekt zu erreichen, ist weder eine große Kraft noch ein großer Weg erforderlich. Eventuell ist vorher mittels Bildgebung der Ausschluss von Wirbelsäulenschäden wie z. B. Knochenbrüche oder Tumore mittels Röntgenaufnahme oder CT/MRT vor der Manipulation der Wirbelsäule notwendig.

Ärztliche Osteopathie

Die osteopathischen Techniken wurden Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA entwickelt. Sie stellen dort, neben der Schulmedizin, eine wissenschaftlich anerkannte, ausschließlich Ärzten vorbehaltene Behandlungsform dar. In Deutschland ist sie eine relativ junge manuelle Therapieform. Mit den osteopathischen Techniken werden nicht nur die Knochen und Gelenke, sondern alle Gewebe und Organe des menschlichen Körpers behandelt.

Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, Funktions- und Bewegungseinschränkungen im Körper zu finden und zu beseitigen, um das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen und so die Selbstheilungskräfte des Patienten zu aktivieren.

Unter Gesundheit versteht die Osteopathie ein Gleichgewicht, das unser Körper erhalten will (Homöostase). Durch innere und äußere Einflüsse wie zum Beispiel Unfälle, Operationen, psychische Belastungen, Geburtstraumata etc. wird dieses Gleichgewicht gestört, was zu Funktionsstörungen führt. Der Körper gleicht diese Funktionsstörungen zunächst durch Schonhaltungen und andere Kompensationsmechanismen aus. Seine Anpassungsfähigkeit stößt aber irgendwann an Grenzen und es genügt schon ein kleiner physischer oder psychischer Einfluss, um unverhältnismäßige starke Reaktionen wie Verkrampfungen, Blockaden und damit Schmerzen hervorzurufen. Die Osteopathie behandelt demzufolge keine Krankheiten im eigentlichen Sinne, sondern in erster Linie Bewegungsstörungen des Organsystems.

Vor Beginn der Behandlung führen wir ein ausführliches Gespräch über aktuelle Beschwerden, erlittene Krankheiten, Unfälle, Operationen und Lebensumstände – sowie gegebenenfalls auch über emotionale Belastungen. Danach schauen wir ihren Körper stehend und liegend an und ertasten und beurteilen die verschiedenen Gewebearten und Gewebestrukturen.

In der anschließenden Behandlung versuchen wir die zuvor wahrgenommenen Bewegungseinschränkungen mit osteopathischen Techniken zu lösen. Der Körper kann jetzt mit Hilfe seiner Selbstheilungskräfte sein Gleichgewicht wiederherstellen.

Infiltrationstherapie bei schmerzhafter muskulärer Verspannung, Blockierung oder Nervenreizungen

Infusionen

Hyaluronsäure-Injektionen zur Anregung der Knorpelregeneration

Physikalische Therapien: Tiefenwärme, Hydrojet-Massage, Ultraschallanwendungen

Stoßwellentherapie (ESWT)

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine Behandlung mittels Schallwellen, mit der schmerzhafte Sehnen und Sehnenansätze behandelt werden können, wie z.B.:

  • schmerzhafte Verkalkungen der Schulter (Tendinitis calcarea)
  • schmerzhafte Fersenspornbildung (Fasciitis plantaris)
  • schmerzhafte Trizepssehnenansatzverkalkung am Ellbogen (Olecranonsporn)
  • Tennis- oder Golferellenbogen (Epicondylitis radialis bzw. ulnaris humeri)
  • Pseudarthrosen (nicht heilende Knochenbrüche)
  • chronische Schleimbeutelentzündungen (Bursitis)

Die Stoßwellen bewirken im Gewebe eine »biomechanische Rückkopplung« und die »Ausschüttung von Botenstoffen«, die sowohl Reparaturprozesse als auch durchblutungsfördernde Prozesse einleiten. Der therapeutische Effekt tritt, abhängig von der Schwere der Erkrankung, in den meisten Fällen nach 4 bis 6 Wochen ein.

Verordnung von Hilfs- und Heilmitteln zur Unterstützung der Behandlung sämtlicher Erkrankungen und Beschwerden am Bewegungsapparat

Medizinische Begutachtung

Wir verfügen über langjährige Erfahrungen in der Medizinischen Begutachtung für die Deutsche Rentenversicherung, im Schwerbehindertenrecht und für die Privatversicherung. Es werden Gutachten zu medizinischen Fragestellungen im orthopädisch-unfallchirurgischen Bereich sowohl im Verwaltungsverfahren als auch für Sozialgerichte erstellt. Auch die Übernahme von privaten Gutachtenaufträgen ist jederzeit möglich.

Praxis für Orthopädie
Bad Driburg

Prälat-Zimmermann-Straße 4
33014 Bad Driburg

Dr. med. Martin Dunsche
Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie, Medizinische Begutachtung

Dr. med. Tobias Biermann
Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie, Ärztliche Osteopathie

Kontakt

Telefon
05253 – 7556
Fax
05253 – 7250

E-Mail
mail@orthopaedie-oberstadt.de

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag
8:00 – 13:00 Uhr und
15:00 – 18:00 Uhr

Mittwoch und Freitag
7:30 – 13:00 Uhr

sowie nach Vereinbarung